Fusselchen - oder meine Welt

 

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Fusselchen - oder meine Welt
Fusselchen
11.09.1947 - 09.06.2005

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Traurig macht mich, dass meine von mir über alles geliebt Omi bereits im Alter von 66 Jahren sterben musste. Das liegt zwar inzwischen 32 Jahre zurück und die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden, aber es bleiben Narben zurück und diese schmerzen auch nach langer Zeit noch ab und zu. Ach, sie hätte doch so gerne noch gelebt und ihr Urenkelchen Sandra aufwachsen sehen mögen. Leider war es ihr nicht vergönnt aber zum Glück hat sie die Geburt ihrer Urenkelin und die ersten 10 Monate des Kindes noch erlebt. Sie war sooo stolz und freute sich sehr.

Traurig bin ich auch darüber, dass meine Eltern aufgrund ihres Alters (Vater 80 und Mutter 78 Jahre) inzwischen recht unbeholfen und hinfällig geworden sind. Die Mutti hatte vor rd. 8 Jahren einen Schlaganfall und ist dadurch ziemlich behindert. Linksseitig liegt eine Lähmung vor, sie kann kaum noch laufen und auch der linke Arm ist nicht mehr voll einsatzfähig. Mehr schlecht als recht quält sie sich in der Wohnung herum. Zweimal in der Woche kommt eine Therapeutin und macht mit ihr Geh- und Lockerungsübungen. Was ist aus der einst so vitalen Frau nur geworden. Es tut weh, das alles anzusehen.
Und der Vati? Er war stets wie man so schön sagt „Ein Kerl wie ein Baum und stark wie ein Bär“. Keine Arbeit war ihm zu schwer, ob tapezieren, streichen, Leitungen und Teppichböden verlegen, einfach alles was handwerklich zu tun war hat er gemacht. Auch kochen konnte er prima. Das alles ist noch gar nicht so lange her und jetzt? Er ist wackelig auf den Beinen, seine einst so flinken und dynamischen Bewegungen wirken unbeholfen. Dadurch, dass er schlecht sieht und hört ist er auch so unsicher.
Wenn ich mir die Eltern so anschaue und sehe, wie sie beide körperlich abgebaut haben und regelrecht alt und hinfällig geworden sind überkommt mich eine große Traurigkeit und oftmals fließen die Tränen.

Traurig finde ich auch die ganze Not und das Elend auf der Welt, die Kriege, in denen unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen, die vielen Naturkatastrophen, die Hungersnot. Noch etliche Dinge könnte man aufzählen die die Menschheit betreffen.
Dann gibt es noch die Tiere. Sie werden unter den unwürdigsten Bedingungen gehalten. Hinzu kommen noch die vielen unnützen Tierversuche. Da werden vielfach Tiere gequält und es wird mit ihnen rumexperimentiert, ohne dass es einen wirklichen Vorteil für die Menschen bringt. Das alles geschieht aus reiner Profitsucht und kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass auch Tiere Lebewesen sind.
Diese Dinge machen mich nicht nur traurig, sondern auch richtig zornig und wütend



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